Posts mit dem Label dezentrales Nähkränzchen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label dezentrales Nähkränzchen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 9. April 2015

Traditionen...

...  sind was feines und man muss sie pflegen.

Meine liebste Nähfreundin und ich haben vor zwei Jahren begonnen die Feiertage für ausgedehnte Nähorgien zu nutzen. So auch Ostern.

Wir waren erneut richtig, richtig fleißig und können stolz auf uns sein. Über 30 Teile sind entstanden.
Unter anderen habe ich endlich eine "Anna" für mich genäht, die ich mir diesmal unter keinen Umständen abschwatzen lasse!

Schnitt: machwerk


Die restlichen Werkeleien zeige ich euch, wenn alles verschenkt wurde ;-)

Schön, dass heute Donnerstag ist und ich endlich mal wieder bei RUMs mitmachen kann!

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Vor lauter Häkelei...

... habe ich gestern das Finale des dezentralen Nähkränzchens ganz verschwitzt. Schande über mich treulose Tomate!
 
Wahnsinn, was Daisy und Valomea in den letzten sieben Wochen geschafft haben. So unterschiedlich die Kissen auch sind, sie haben eines gemein: sie sind WUNDERSCHÖN!!!
 
Ich kann es nicht oft genug betonen, aber ich finde es erstaunlich, dass  ein und dasselbe Schnittmuster/dieselbe Anleitung zu so unterschiedlichen Ergebnissen führt. Das ist das tolle am DIY: das Grundmuster kann einheitlich sein, doch erhält es erst durch die Person, die es umsetzt, die persönliche Note. Eben ein echtes Einzelstück. Ohne die beiden Mädels zu kennen weiß ich ganz genau, dass das jeweilige Kissen 100% zu ihrer Besitzerin passt.
 
Nachdem ich euch die letzten Bilder meines Kissens nur in schwarz/weiß gezeigt habe, möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen.
 
Voilà:
 


 
 
Mein Kissen ist bereits verschenkt und ziert das neue Schlafzimmer meines Brüderchens und seiner Liebsten. Es ist bei weitem nicht perfekt, aber für einen ersten Versuch finde ich es richtig klasse und auch ich habe es ausgiebig bestaunt und gestreichelt, bevor ich es verschenkt habe ;-)
 
 
Liebe Daisy, liebe Valomea, es war schön mit euch die letzten Dienstagabende zu verbringen! Nochmals danke, dass ich mitmachen durfte!
 
 

Dienstag, 4. Dezember 2012

"Hör auf zu denken,...

... mach´ halt!"
 
Das denkt Daisy, würde ich jetzt zu ihr sagen, säßen wir vis-à-vis beim Nähkränzchen.
 
So bin ich. Auch meine Herzensfreundin meint ich sei eine "Macherin", ohne Angst auf die Schnau*ze zu fallen. Vielleicht ist da ja was dran ;-)
 
Jetzt aber zur Sache, es ist schon spät:
 
Wunderschön! Die beiden haben  in der vergangenen Woche wirklich tolle Arbeit geleistet! Ganz unterschiedliche Stile, aber einfach wundervoll!
 
Das heutige Problem vor dem Daisy und Valomea stehen habe ich auch gehabt und wie ich finde gut gemeistert. Es geht darum, dass unsere Kissenplatten sehr, sehr dick und schwer sind, die "Dicke einer dünnen Fußmatte" haben und nun einen würdigen Rahmen suchen.
Sollen die beiden ihre Stoffstreifen verstärken, damit der Übergang nicht zu krass ist, oder eher nicht.
 
Meine Antwort: eher nicht.
 
Ich habe es nicht getan. Mein Kissen ist bereits verschenkt und wird zukünftig im neuen Schlafzimmer meines Bruders einen farblichen Akzent setzen (passend zum (noch zu malenden *g*) Streifen über dem Bett).
 
Ich habe mir kurzfristig dieselbe Frage gestellt und mich dann dagegen entschieden, da es wie ich finde beim fertigen Kissen nicht auffällt, sofern man den gesamten Kissenbezug relativ enganliegend (das muss ich bei folgenden Kissen beachten) näht.
 
Aber, wie immer gilt: jede soll es so machen, wie es sich für sie am Besten anfühlt!
 
das ist meine Lösung: die ersten Streifen des äußeren Rahmens rechts auf rechts genähnt, umgebügelt und nochmal abgesteppt

 
 
Wie alles begonnen hat, könnt ihr  bei Daisy und Valomea nachlesen:  dienstags  gibt´s die Posts zum dezentralen Nähkränzchen. Es lohnt sich!!!

Mittwoch, 28. November 2012

Blaugemacht

Gestern habe ich das virtuelle Nähkränzchen zu Gunsten eines echten, von Angesicht zu Angesicht, geschwänzt.
 
Mein Kissenprojekt hat dennoch große Fortschritte gemacht. Um genauer zu sein: es ist fertig! Und ich bin sehr zufrieden, auch wenn es kleine Schönheitsfehler hat.
 
Daisy und Valomea, an deren dezentrales Nähkränzchen ich mich anhängen durfte, liegen auch wieder voll im Zeitplan. Schaut mal bei den Mädels vorbei, es lohnt sich!
Ein Projekt, 3 verschiedene Stile. Aber eines werden die Kissen gemeinsam haben: sie sind alle wunderschön!
 
Da ich gerade ein wenig schreibfaul bin, kopiere ich jetzt ganz frech meine Kommentare von gestern Abend hierher:
 
Zunächst einmal muss ich gestehen, dass ich das Projekt ziemlich hoppladihopp begonnen habe.

Ich habe mir im Gegensatz zu euch kaum Gedanken über Stoffwahl usw. gemacht. Ich habe fast unmittelbar nach dem Lesen des ersten "dezentralen Nähkränzchen"-Post einfach drauflos geschnitten, gefaltet und gebügelt. Dabei habe ich zwei identische, aber farblich leicht variierende alte Kissenbezüge verwendet. Dieser Farbunterschied (den außer mir wahrscheinlich niemand bemerkt) hat mir schon leicht die Vorfreude getrübt und deshalb habe ich beschlossen, dieses erste CW-Kissen als reinen Testlauf zu sehen.

Aber gerade dieses lockere Ausprobieren, trial & error bringt mir den größten Lerneffekt, weil ich keine Angst habe, mir ein "Herzensprojekt" zu versauen. Dieser nicht vorhandene Druck ist gut und bringt die nötige Lockerheit Neues zu probieren.

Das Ergebnis gefällt mir dennoch außerordentlich gut, auch wenn es hier und da etwas schepp ist. Eigentlich finde ich gerade die nicht-perfekten Stellen sehr charmant und sie erinnern mich an zurückliegende Fehler/Ungenauigkeiten/darauf-musst-du-besser-achten-Punkte usw.

Worauf ich hinaus will: macht euch nicht zu viele Gedanken über die Genauigkeit. Es sieht auch bei, wie du so schön formuliert hast, großzügig gefalteten Teilen im Endergebnis einfach total schön aus!
 
...
 
Im Gegensatz zu dir habe ich die eingelegten Stoffquadrate nicht festgenäht, nur reingelegt. Das hat auch gut funktioniert. Außerdem habe ich auf die Füllung der restlichen Fenster verzichtet. Zum Testen habe ich es allerdings bei einem Nadelkissen probiert. Ich mag es für mich so, wie es jetzt ist, lieber. Zwar mag ich bunt, aber nicht überladen und unruhig und das wäre mir es letztlich gewesen.
 
 
Ich zeige euch heute wieder nur ein schwarz-weiß-Bild, da das Finale ja noch ein paar Wochen auf sich warten lässt und ich noch ein wenig die Spannung aufrecht erhalten möchte.
 
 


Übrigens: Seit Montag haben wir ein neues, altes Sofa. Es warten also 6 große Kissen darauf neu bezogen zu werden... Mal sehen, vielleicht bekommen sie auch Fenster *g*

Dienstag, 20. November 2012

Fortschritte am Creadienstag


Immer wieder dienstags lädt Anke zum Creadienstag ein. Gezeigt werden, dürfen alle kreativen Dienstagsprojekte. Danke dafür!


 




Guten Morgen! Morgenstund hat Gold im Mund. Ich bin wach und hochmotiviert. Trotz der frühen Stunde werde ich gleich mit meinem Kissen weitermachen. Der Liebste ist beruflich auf Reisen, also stört es hier niemanden, wenn die Maschine rattert.
 
Zunächst noch ein paar Worte, was mir bisher aufgefallen ist:

 

* Ich gestehe, ich war schon ein wenig frustriert, dass die Quadrate bei Daisy und Valomea so perfekt geworden sind, deshalb bin ich im Laufe der vergangenen Woche zunächst auf Fehlersuche gegangen.

Es kann doch nicht angehen, dass, obwohl ich sehr sauber vorgearbeitet und gebügelt habe, meine eigenen Quadrate mindestens eine "messy corner" haben. Und siehe da, beim Nachmessen meiner Schablone habe ich festgestellt, dass eine der Kanten ca. 1 cm zu lang war! Ich vermute, dass es an den ungewohnten anglo-amerikanischen Maßen gelegen hat, denn sonst bin ich in der Lage ein wirklich quadratisches Quadrat zuzuschneiden ;-)
Nun, für dieses Kissen ist es zu spät, da ich schon ziemlich weit bin. Und das ganze nochmal auftrennen - nein danke! Aber fürs nächste Mal weiß ich Bescheid.
  
* Um meinem Fehler auf die Spur zu kommen, habe ich ein weiteres Nadelkissen aus sehr dünner Baumwolle genäht. Und siehe da, es klappt super und es lassen sich auch Nadeln hineinstecken *g*.
Fürs nächste Mal weiß ich also auch, dass ich meine Materialwahl dringend überdenken muss. Bei dem aktuellen Kissen habe ich alte Kissenbezüge aus Leinen als Basis gewählt, das ist nach dem ganzen Gefalte einfach zu dick.
  
* Der Materialverbrauch ist echt enorm. Ich schätze, dass es mindestens 3-4 x soviel Stoff braucht, als würde man das Kissen einfach patchen.
 
* Trotz aller Fehler: die Arbeit lohnt sich! Es sieht einfach toll aus *g*
  
* Ich bin kein Typ für (übermäßige) Deko, zumindest bei mir in der Wohnung. Und noch blöder finde ich Dekokissen. Also solche Kissen, die man nur anschauen, aber nicht benutzen darf. Ich glaube aber, dass es genau so ein Kissen werden wird..., unvorstellbar, dass sich jemand unvorsichtig in das fertige Kissen kuschelt *g*

* Eine ganze Decke kann ich mir mit den Cathedral Windows nicht vorstellen. Nicht, weil mich die Arbeit abschrecken würde, sondern weil das Top ziemlich schwer würde und sich steif und brettig anfühlen würde. Eine Decke ist doch zum Kuscheln da!

Genug geschwätzt, Zeit für ein paar Bilder:


hier könnt ihr ganz gut sehen, dass es ein hartes Stück Arbeit für meine Maschine war

gut, dass man die Rückseite später nicht sehen wird ;-)


 
heute nur schwarz-weiß, ich möchte nicht zuviel verraten ;-)

dass die Zentren nicht alle so schön wie in der Mitte geworden sind, liegt eindeutig an den "messy corners"


Ich bin auch schon sehr gespannt, wie es bei den anderen Mädels diese Woche weitergeht! Vielen Dank, dass ich mich an eurer virtuelles Nähkränzchen dranhängen durfte!
 
 

Donnerstag, 8. November 2012

Cathedral Windows

Ende letzten Monats bin ich bei meinem Blogspaziergang über diese Anleitung gestolpert. Ich finde die Kissen wunderschön, dieses "auch-haben-wollen"-Gefühl war sofort da.
 
Aber irgendetwas (vermutlich das viele Falten (es sind zum Glück nur 9 Quadrate und nicht wie beim Überfliegen der Anleitung angenommen 20)) hat mich letztlich doch davon abgehalten gleich mit der Umsetzung zu beginnen...  Bis zum vergangenen Dienstag, als ich bei Daisy auf diesen Post gestoßen bin.
 
Hochmotiviert und angespornt durfte ich mich an das virtuelle Nähkränzchen anhängen. Danke dafür!
 
Da ich nicht der Typ für auf lange Zeit angelegte Projekte bin (ich bin eher der jetzt-oder-nie-Typ), bin ich den beiden Mädels bereits um 4 Wochen voraus.
 
Meine bisherigen Erkenntnisse:
 
  • Das Prinzip habe ich verstanden und die Umsetzung klappt ganz gut. Es ist gar nicht so kompliziert wie es aussieht!
  • Zu Beginn ist es mehr eine Art Stoff-Origami, aber dann darf man nähen;-) 
  • Leider stieß die Technik gestern zunächst an ihre Grenzen. Mein neues Maschinchen weigerte sich die letzten Nähte zu nähen, sie "tackerte" die Halbkreise  nur noch zusammen (an manchen Stellen sind es 8 Lagen Stoff) und ich wollte nicht riskieren dass der Motor schaden nimmt. Meine Materialwahl war wohl nicht die Beste :(Weil es aber soooo sehr in den Fingern gekribbelt hat, habe ich meine alte Maschine reaktiviert und damit klappte es ganz prima (ohne Scheu etwas kaputt zu machen). Mein Top ist also fertig *g*
  • es ist wirklich wichtig, dass man die
    Vorarbeiten sauber und präzise erledigt. Einige Millimeter Abweichung zu Beginn summieren sich bei den gefalteten Quadraten leicht zu einem halben Zentimeter und man muss neu beginnen...
     


  • die Stoffe dürfen nicht zu schwer sein, lieber eine leichte Qualität, sonst streikt die Technik

  • für den ersten Versuch wird das fertige Kissen ganz traumhaft aussehen, auch wenn ich einige "messy corners" fabriziert habe!!!

 
Hier ein kleiner Vorgeschmack:
 
 
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...